Noch Fragen?

Häufig gestellte fragen

Wir freuen uns, dass du alles über uns und über die Herstellung unserer Biere wissen möchtest und haben die häufig gestellten Fragen hier für dich zusammengefasst.

Zum Bier

Häufig gestellte Fragen rund ums Bier

Der eigentliche Brauprozess findet im Sudhaus statt und dauert zirka 9 Stunden.

Das aus dem Silo kommende Malz wird in der Schrotmühle zerkleinert und im Maischbottich mit warmem Brauwasser vermengt. Durch langsames Erhitzen der so gewonnenen Maische in der Maischpfanne auf 76 °C wird die Getreidestärke in Zucker umgewandelt. Stärke und Eiweiss des Malzkorns werden in lösliche Extraktstoffe umgewandelt. Die Maische wird nun im Läuterbottich von den Festbestandteilen, Treber genannt, befreit, in die Würzpfanne geleitet, dort mit edlem Hopfen versetzt und etwas länger als eine Stunde gekocht. Dann fliesst sie über Klär- und Kühlapparate als goldene Würze mit einer Temperatur von etwa 6 Grad in die Gärbottiche. Der Treber, der Rückstand aus dem Läuterbottich, findet als wertvolles Viehfutter weitere Verwendung.

Im Gärbottich wird der Würze die für den Gärprozess speziell gezüchtete Hefe beigemischt. Dadurch verwandelt sich der Malzzucker allmählich in Alkohol und Kohlensäure.

Nach 12 bis 20 Stunden zeigt die Würze sichtbare Zeichen der Gärung. Auf der Oberfläche formen sich prächtige Schaumgebilde. Nach etwa sieben Tagen ist die Hauptgärung beendet, aus der Würze ist das Jungbier geworden.

Das noch schwach gärende Jungbier wird nun in grosse Lagertanks geleitet. Hier macht es seine Nachgärung durch und wird langsam auf Temperaturen um 0 °C abgekühlt. Es lagert unter leichtem Druck, um sich mit natürlicher Gärungskohlensäure zu sättigen.

Die Hefe setzt sich allmählich auf dem Boden ab, das Bier klärt sich. Nach einer sechs bis acht Wochen dauernden Lagerung hat das Bier seine Konsumreife erreicht. Das Resultat ist ein vollmundiges Egger-Bier.

Zum Betrieb

Die häufigsten Fragen rund um die Umstrukturierung (2021)

Nicht viel. Die Brauerei Locher füllt bereits seit mehr als zwanzig Jahren für uns Bier ab, zum Beispiel Spezialitäten wie das Egger Spez in der Bügelflasche sowie den alkoholfreien Nuller. Neu ist, dass wir ab 2021 mit einem Tankwagen, der 250’000 Liter fasst, in regelmässigen Abständen abfüllbereites Bier von Worb nach Appenzell fahren und dort abfüllen.

Insbesondere die Abfüllinfrastruktur der Brauerei Egger in Worb ist in die Jahre gekommen und nur noch mit sehr hohem Energieaufwand zu betreiben. Eine Erneuerung der Anlagen ist zur Zeit aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Die Brauerei Locher verfügt in Appenzell über moderne und sehr energieeffiziente Abfüllanlagen.

Der Transport von Worb nach Appenzell und zurück beträgt ca. 500 Kilometer. Solange der Transport noch nicht CO2-frei gestaltet werden kann, wird das dabei anfallende CO2 durch ein spezifisches Projekt kompensiert. Klimakompensation ist ein Instrument zum Klimaschutz, welches dazu dient, entstehende Treibhausgas-Emissionen auszugleichen. Der Ausgleich kann über Einsparungen von Treibhausgasen an anderer Stelle oder durch Speicherung und Rückgewinnung von CO2 durchgeführt werden.

Nebst der Klimakompensation des Transportweges leistet die Brauerei Locher durch die hauseigene Biogasanlage und die Verwertung sämtlicher Nebenprodukte einen grossen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. So entstehen in der Brauerei kulinarische Spezialitäten wie Treber-Chips, Balsamessige, ofenfrische Pizzen ohne Konservierungsstoffe oder auch gesundes Fischfutter für die eigene Felchenzucht.

Unsere bewährten Biere bleiben bestehen. Wir testen im Rahmen der Small Batch Serie immer wieder neue Rezepturen und werden unser Sortiment um weitere spannende Biere erweitern.

Durch die Einsparungen, die wir durch die Auslagerung der Abfüllerei und der Logistik machen können, verschaffen wir uns Zeit, um notwendige Investitionen nicht heute oder morgen tätigen zu müssen, sondern diese mit der nötigen Sorgfalt planen zu können.

Durch die Zusammenarbeit mit der Brauerei Locher im Bereich Logistik können wir unseren Lieferradius auf die ganze Schweiz ausweiten. Davon versprechen wir uns einen Produktionszuwachs, der uns wiederum ermöglicht, notwendige Investitionen mittelfristig zu prüfen und bei Bedarf zu tätigen.

Für uns ist ein Unternehmen regional verankert, wenn es an einem Standort produziert, Arbeitsplätze schafft und Steuern zahlt. Genau wie Egger Bier es seit Generationen in Worb tut. Kommt hinzu, dass wir als Unternehmer ebenfalls hier leben und wohnen. Lediglich einzelne Bereiche wie die Abfüllerei und die Logistik sind ausgelagert und zentralisiert. Diese Lösung hilft uns dabei, weiterhin als regionales Unternehmen erfolgsorientiert wirtschaften zu können. Wir legen Wert darauf, diese Schritte offen zu kommunizieren und gegenüber unseren Geschäftspartnern und Kunden transparent zu sein.

Unsere Auslieferlogistik geben wir vollumfänglich in die Hände regionaler Getränkehandelspartner. Diese sind mit ihren Familienunternehmen in der Region verankert und kennen die Bedürfnisse unserer Kunden. So ist einerseits gewährleistet, dass es für den Endkunden keine negativen Entwicklungen geben wird, andererseits können unsere Partner durch die Übergabe der Liefervolumen profitieren und wachsen. Gerade in der aktuellen Zeit ist diese Übergabe eine Win-win-Situation und generiert bestenfalls zusätzliche Arbeitsplätze in der Region.

Aber sicher! Alle Infos rund um das Zwickeln findest du hier.

Natürlich! Es ist sogar noch gewachsen. Alle Infos zu unserem neuen Braui Lädeli findest du hier.

Sehr gerne. Als Privatkunde kannst du direkt bei der Brauerei Bier kaufen. Alle Infos findest du hier.

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